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KULTUR NACH MASS


Nichts drängt sich auf - alles ist da. Ein chilliger kleiner Jazz-Abend oder eine Lesung können schon mal spontan zustandekommen. Hier wird kein Tourismusvergnügungs-Programm abgespult, sondern Dorfkultur gelebt. Und wer dabei sein möchte, wird herzlich aufgenommen.


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Interessant und spannend:
Der Nachtwächter-Rundgang

Wer ein bißchen mehr über St. Andrä am Zicksee, seine Geschichte und ganz allgemein das bäuerliche Leben in früheren Zeiten erfahren möchte, dem kann der Nachtwächter-Rundgang wärmstens empfohlen werden. Bei dem stimmungsvollen Spaziergang mit Fackeln durch den nächtlichen Ort erfahren selbst die Einheimischen manch Neues über ihre Gemeinde - und die Kinder fasziniert das Erlebnis der urigen flackernden Fackeln, die sich in der martialisch aussehenden Hellebarde des Nachtwächters spiegeln. Die Tour findet in der Saison an jedem 2. Mittwoch statt. Genaue Termine und Anmeldung im Tourismus-Büro des Gemeindeamtes:
+43 (2176) 2300-12

Verborgene Schätze entdecken:
Ein Dorfspaziergang

St. Andrä am Zicksee mit seinem intakten, weitläufigen Anger bietet, teils gut versteckt in kleinen Gässchen, manch interessantes Zeugnis von alter bäuerlicher Kultur und frommer Steinmetz-Kunst - deren ältestes die Pestsäule von 1713 nahe der Kirche ist. Die Kirche selbst ist der Mittelpunkt einer lebendigen Kirchengemeinde und bietet einen schönen Innenraum, in dem Reliquien des Heiligen Andreas und Namenspatrons der Gemeinde aufbewahrt werden.

Ein paar Schritte weiter in der Kirchengasse 20 treffen wir auf das erste original erhaltene Gehöft, einen Hakenhof im typischen Burgenland-Barock mit blaugrauer Fassade, weißen Rahmungen und traditionellem Schilfdach. Einen Einblick über die Größe dieser alten Haken- und Streckhöfe kann man gewinnen, wenn man das Geviert umrundet, wo man von der Rückseite einen Blick auf die alten Stallungen werfen kann.

Zurück zur Kirche und den gesamten Anger entlang – vorbei am Gemeindeamt - trifft man am anderen Ende auf die Säule des guten Hirten, deren Entstehung auf den früheren Haupterwerbszweig der Gemeinde zurückgeht: die Viehzucht.

Von hier wendet man sich nach rechts und trifft gleich darauf links auf die Schadgasse. Am Ende dieses kleinen Gässchens verbirgt sich das hübscheste Häuser-Ensemble des Ortes mit einem der bezauberndsten und gepflegtesten noch erhaltenen schilfgedeckten Burgenland-Barockhäuser.

Alle diese denkmalgeschützten Häuser sind im Privatbesitz von älteren Herrschaften, die verständlicherweise ihren Ruhestand genießen wollen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, wenn Sie daher nur die Fassaden dieser wunderschönen Kulturgüter besichtigen können, die von ihren Besitzern dankenswerter weise mit viel Liebe und großen finanziellen Opfern in ihrem hervorragenden Zustand erhalten werden.

Dorffeste: Im Rhythmus
mit den Jahreszeiten

Erntedank, Weinlese, Kirchweihe und die Freude an unbeschwerter Zusammenkunft bei Musik, Essen und gutem Wein bestimmen den Kalender der Festivitäten.

Der Reigen beginnt mit dem Pannonischen Frühling, setzt sich mit dem traditionellen Feuerwehr-Heurigen am Pfingstwochenende fort, und läutet mit dem Biker Bisonrock Mitte Juni, wo sich die besten lokalen Musikgruppen versammeln, das sommerliche Treiben ein: Eine Reihe von fröhlichen Früh- und Dämmerschoppen am See, deren Höhepunkt Mitte Juli das Sommernachtsfest am Zicksee mit Tanz und Musik ist. Das Bikerfest am Gelände des MC Black Bisons Ende Juli ist ebenfalls ein Highlight im jährlichen Veranstaltungsreigen. Lebhaft geht es auch am Dorfanger her, wenn zum Dorffest aufgerufen wird. Zum charmanten Pfarrfest Ende Juni ladet der Pfarrgemeinderat bei Musik, Kulinarik und guter Laune ein.

Der „Andreas Markt“ zu Ehren des Namenspatrons am letzten Samstag im September ist ein klassischer Krämermarkt mit buntem Treiben und Spezialitäten aus der ganzen Region. Das Bayrische Oktoberfest bringt unter der Obhut der Gruppe Pannonia Feuer3 Tage lang Schwung und jede Menge Musik nach St. Andrä am Zicksee. Beim Pannonischen Herbstfest erwarten den Besucher interessante Einblicke in alte Handwerkskünste, Musik und traditionelles Brauchtum. Und am 11. November endet das bäuerliche Jahr mit dem Martiniloben, wo der frische junge Wein erstmals verkostet werden kann und die Wirte die heißbegehrten Martinigansl's aufwarten.

Auskunft über die genauen Termine aller Events, Lesungen, Vorträge etc. erhalten Sie über das Gemeindeamt, den Newsletter oder die Ankündigung auf der Home-Seite dieser Website.

Fortbewegung klassisch

Zweispänner nach Achenbach mit Scheuklappen. - In St. Andrä am Zicksee wird die Kultur des Kutschenfahrens gepflegt und gewürdigt. Am Göghhof stehen verschiedene schöne alte Kutschen und bei Schneelage sogar ein Pferdeschlitten zur Verfügung. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis, die Schönheit und Weite der Heide rund um St. Andrä am Zicksee von der Höhe eines solchen traditionellen Gefährts herab an sich vorüberziehen zu sehen. Mit viel Liebe zu den Pferden und zur Materie werden die alten "Karossen" von staatlich geprüften Kutschern bewegt. Auskünfte: Hermine Stefaner, Gästehaus-Zicksee

Der letzte Fassbinder
des Burgenlandes

Karl Roll in der Seestraße von St. Andrä am Zicksee ist der letzte Meister des Burgenlandes, der das kunstvolle Handwerk der Faßbinderei ausübt. Die begehrten Barriques, die edlem Rotwein sein typisches Aroma verleihen, werden hier ebenso hergestellt wie maßgeschneiderte Fässer für die unterschiedlichen Kellergewölbe – bis hin zum riesigen 5.000-Liter-Fass - oder die eleganten ovalen Varianten für den schmalen Keller sowie dekorative kleine Fässchen, die ein Schmuck für jedes Kellerstüberl sind.

Karl Roll ist auch Weinbauer, und wer seinen Keller zur Verkostung der edlen Tröpfchen besucht, kann dort auch die wunderschönen geschnitzten Fässer besichtigen, die von besonderen Ereignissen zeugen und Geschichten erzählen…

Bäuerliche Kultur
in der Region

Das Lebenswerk Josef Haubenwallners ist das Dorfmuseum in Mönchhof. Die Besichtigung entführt in die schlichte, karge Welt der Heideboden-Bauern, regelmäßig finden hier auch Veranstaltungen und Sonderausstellungen statt, über die man sich hier informieren kann:
www.dorfmuseum.at

Die beeindruckende Windmühle in Podersdorf zählt zu den letzten erhaltenen Windmühlen Österreichs. Es finden regelmäßig auch Führungen statt, die einen Einblick in das tägliche Leben des Müllers geben. www.diewindmuehle.at

Pannonia Feuer

Inzwischen über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt ist die in St. Andrä am Zicksee beheimatete Band „Pannonia Feuer“.

2011 konnte sich die Gruppe beim Alpen Grand Prix qualifizieren, landete bereits einige Radiohits und belebt mit einer ständig wachsenden Schar von Fans Veranstaltungen in Deutschland, der Schweiz, Südtirol und Österreich. In ihrem Heimatort tritt die Band zum Bayrischen Oktoberfest auf. Weitere Termine für Auftritte der Band finden Sie auf der Website:
www.pannoniafeuer.at

St. Andräer Specials für Kinder

Spiel, Spaß und Unterhaltung für Kinder bietet der Kinderspielplatz am See sowie die Spielplätze und die Multifunktionssportanlage im Ortsgebiet.

Auf dem Reiterhof "Romy" begeistert – ganzjährig und bei jedem Wetter - der Reitkindergarten schon die Kleinsten. Info: Tel. 0699 104 89 641

Ein überaus nützliches Angebot für Kids, die in den Ferien an ihrem schulischen Erfolg feilen wollen/müssen, ist die "Nachhilfeschule Seewinkel", die auch Sommercamps anbietet, etwa im Juli/August von 9-12 Uhr. In relaxter Umgebung am Zicksee lernt es sich gleich entspannter - und nach dem Lernen steht den fleißigen Kids sofort ein Urlaubsparadies offen. Infos unter
www.gaestehaus-zicksee.at

Unterhaltung für Regentage

Falls ausnahmsweise mal das Wetter nicht mitspielt, steht im Seehotel am Zicksee eine moderne Bowlinghalle zur Verfügung. Geöffnet im Sommer täglich ab 12 Uhr und im Winter samstags ab 17 Uhr.

Auf www.mamilade.at finden Sie Tipps für Unternehmungen mit Kindern für jede Wetterlage.

Kulturell Interessierte werden sich über „schlechtes“ Wetter geradezu freuen, ist doch das Indoor-Besichtigungsangebot in der Umgebung so reichhaltig, dass man mehrere Urlaube dafür benötigen würde. Es geht also kein kostbarer Sommersonnen-Outdoor-Tag verloren und man kann sich in Ruhe ein Highlight gönnen: die Ausstellung in Halbturn, Besichtigungen in Schloss Hof, Schloss Kittsee, Palais Esterhazy in Eisenstadt, um nur einige zu nennen. Mehr dazu lesen Sie nebenan in der Rubrik „Tipps“.

Weitere Alternative für einen vergnüglichen Regentag unter Dach und Fach ist das Outlet-Center Parndorf, wo man Designermarkenware sehr günstig erstehen kann. Angebot und Gelände sind so groß, dass der Ausflug durchaus die Dimension eines Wandertags annimmt.

Der entspannendste Weg, einen Regentag in der Region zu verbringen, führt ohne Zweifel schnurstracks in die St.Martins-Therme mit ihren traumhaft schönen Bädern und Sauna-Anlagen.

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