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SCHMANKERL-PARADIES


dem einheimischen Publikum und seinem untrüglichen Gaumen. Hier wird nicht für Laufkundschaft gekocht, sondern für Menschen, die konstante, ehrliche Qualität unter Verwendung frischer, bodenständiger Produkte zu schätzen wissen. Als besonderen Service für die Gäste von St. Andrä am Zicksee haben wir uns nach den Geheimtipps der ortsansässigen Genießer umgehört und für Sie eine "Schmankerl-Tour" durch die örtliche Gastronomie-Szene mit ihren kulinarischen Höhepunkten zusammengestellt. Viel Spaß und Augen-Genuss beim Schmökern!

Unverfälscht, echt, bodenständig: Die hohe Lebensmittelqualität der Region prägt den Gaumen


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Alles Apfel

Gleich am Ortseingang wird man von der ersten und wahrscheinlich gesündesten "Schmankerl-Station" angelockt: dem Apfelgarten der Familie Leeb, dessen Verkaufsräume in einem schicken modernen Passivhaus untergebracht sind.

Erstaunlich, welche Köstlichkeiten sich aus Äpfeln brauen, mixen, extrahieren und kochen lassen: Apfel-Zwiebel-Chutney, Apfelchips mit und ohne Schokoladenüberzug, Winter- und Sommerapfel-Konfitüre, Apfelgelee, Apfel-Cider, Apfelschnaps klassisch und aus dem Eichenfass, Apfel-Essig - und natürlich Apfelsaft. - Kein gewöhnlicher allerdings, sondern sortenrein gepresster. Was den Apfelsaftgenießer vor die Qual der Wahl stellt, aus welcher Apfelsorte er seinen Saft genießen möchte. Oder lieber doch ein mit Zimt, Karottensaft, Holunderbeeren oder Roten Rüben gewürztes Elixier? Außerdem kann man hier auch kulinarische Köstlichkeiten von anderen regionalen Herstellern erstehen.

Knackig frische Hausmannskost

Fährt man in Richtung Zentrum weiter, wartet an der Ecke zum Anger gleich das erste Gasthaus auf: der Luntzerwirt, wo unter der Regie von Maria Votik mit frischen Zutaten aus der Region und Liebe zu den Raritäten der bodenständigen Küche gekocht wird. Dazu zählt der gebackene Rostbraten ebenso wie die saisonalen Wildspezialitäten und der gegrillte oder gebackene Aal. Weit und breit gelingt dem Vernehmen nach der Aal nirgends zarter als hier.

Natürlich kommen auch die Liebhaber der pannonischen Küche auf ihre Rechnung: Der Zigeunerteller, serviert mit knusprigen Pommes Frites und einem knackig frischen Salat, erfreut nicht nur das Auge, sondern auch den Gaumen: hier mischt viel aromatisches, reif geerntetes Gemüse mit – und die Köchin versteht es, den Chili perfekt zu dosieren.

Für Sportler, deren Ambitionen angesichts der ortsüblichen Portionen erlahmen könnten, hält man verständnisvoll eine Salatkarte und leichte vegetarische Menüs bereit.

Authentische Weine

Links geht's weiter, den Anger entlang Richtung Tadten, und nach ein paar Schritten haben wir das Weingut Ziniel und seinen stimmungsvollen Weinkeller erreicht. Der Weinbau wird hier als traditionelle Handwerkskunst verstanden, die Weine tragen die Identität der Region und unterwerfen sich keinen Moden und Stilen. Diese klare Handschrift wird auch in den noblen, schlichten Etiketten sichtbar. Das Spitzenerzeugnis im Bereich der Rotweine ist eine Referenz an den See: "Zicksee" nennt sich der im Barrique ausgebaute Cuvée aus den besten Chargen von Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon.

Anerkennung in Fachkreisen finden auch die Weißweine und der bemerkenswert fruchtige Jahrgangssekt.

Der berühmte Speck

Weiter in dieser Richtung auf der Hauptstrasse treffen wir auf den Gasthof Seywerth mit angeschlossener Fleischerei, deren Speck im Ort gerühmt wird. Zu den Spezialitäten des Gasthofs zählt das hübsch dekorierte Pußtaschnitzel.

Hier trifft sich die Jugend

Kurz vor der Ortsausfahrt in Richtung Tadten erreichen wir Papa Joe, dessen Bar in der kälteren Jahreszeit einer der wichtigsten Treffpunkte der gesamten Region für die junge Generation ist. Hier gibt es keine außergewöhnlichen Schmankerl zu entdecken, sondern gute Unterhaltung. Und alles trifft sich bestens: im Sommer, wenn Feriengäste die angeschlossene "Pension Lang" bevölkern, ist es hier schön ruhig, denn da zieht es den vergnügten Troß aus Papa Joes Bar hinaus ins Freie und zu den zahlreichen open-air-Veranstaltungen der Region.

Handwerkskunst aus der Backstube

Wandern wir nun auf der gegenüberliegender Seite den Dorfanger wieder zurück, treffen wir auf die Bäckerei und Konditorei Goldenitsch, wo das ehrwürdige Bäckerhandwerk noch ganz nach alter Tradition betrieben wird. In den Vitrinen lauern viele, viele Sünden und Verführungen… Aber man muss sich spätestens nach der ersten Verkostung eingestehen, dass sie die Sünde wert sind. Am besten fängt man mit den Nußkipferln an, verlagert das Augenmerk dann auf die Zimtschnecken und sieht dann bei den Torten nach dem Rechten…. Damit noch nicht genug, betreibt dieser Meister des Backwerks auch noch eine Filiale draußen am Zicksee, wo man sich auf einer sonnigen Terrasse gemütlich niederlassen und zum Kaffee das gesamte Arsenal der Verführungen auf sich wirken lassen kann.

Edle Weine und Schokolade

Weiter entlang am Anger, treffen wir kurz vor der Kirche auf das freundliche Weingut Michlits-Stadlmann, hinter dessen Hoftür ein weitläufiger Innenhof mit einem stylishen Verkaufsraum und eine moderne Kellerei zu entdecken sind. Die Ausrichtung ist international, mit Erfolg wurde nach einem Kennenlernen in Südafrika der Shiraz kultiviert, der im sonnigen Klima des Seewinkels prächtig gedeiht. Manch großer, preisgekrönter Tropfen ist hier im Stahltank oder Barrique herangereift. Die Frage nach dem „Besten“ ist hier doch eine sehr individuelle Angelegenheit. Es wird Ihnen wohl nicht erspart bleiben, sich durchzukosten….und dabei sehr angenehm mit den Winzersleuten zu plaudern, die gern über ihre Elixiere Auskunft geben.

Ein ganz besonderes Schmankerl des Hauses ist die Schokolade, die unter Verwendung von hauseigenen Weinen angefertigt wird.

Die Kreative

Simone Husz-Gelbmann vom Gasthof Zur Linde ist der kreative Kopf der örtlichen Gastronomie und versteht es, unter Verwendung erstklassiger frischer Zutaten von ausgesuchten Lieferanten aus der Region die pannonische Traditionsküche mit modernem Pepp aufzufrischen - womit sich die "Linde" einen ehrenvollen Platz in der Liga der "Genusswirte" Österreichs erkocht hat.

Ein Fest sind ihre Gerichte für das Auge ebenso wie für den Gaumen: Wild, Fisch und leichte vegeratische Köstlichkeiten zählen zu den tragenden Säulen, und auf Wunsch werden Speisen zöliakieverträglich zubereitet. Ein besonderes Schmankerl für Fisch-Liebhaber ist der Zander "Serbisch" mit knackigem Saisongemüse, Dampferdäpfeln und handgerührter Sauce Tartare. Wild-Genießer kommen beim wunderbar mürben Rehbraten in delikater Pischta-Sauce (ein Cabernet Sauvignon Barrique aus hauseigenem Anbau) auf ihre Kosten, zu dem eine absolut delikate gefüllte Erdäpfelroulade und hausgemachtes Preiselbeer-und Quitten-Mousse (genial!) gereicht wird.

Der Hausherr, Martin Gelbmann, hat sich der flüssigen Seite der Kulinarik verschrieben und keltert ein kleines, aber feines Sortiment von fruchtig-spritzigen Weißweinen, gehaltvollen Rotweinen (darunter der bemerkenswerte Pischta), Frizzantes und Obstbränden.

Modern & chillig

Nur wenige Schritte weiter findet sich der jüngste Sproß der örtlichen Gastronomieszene: das schicke "Go-in".

Die chillige Wein-Bar besticht mit optisch sehr ansprechendem Ambiente, in dem alte Architektur gekonnt mit moderner gemixt wurde und eine liebevoll dekorierende Hand unterwegs ist.

Eine gepflegte Weinkarte mit einigen Raritäten lädt hier ebenso zum Genießen ein wie die feine Auswahl an kleinen kalten Schmankerln, für die die Gastgeberin die besten Spezialitäten aus der Region zusammenstellt: Würstchen vom Nationalparkrind oder Mangalitzaschwein, Spezialitäten vom Grauen Steppenrind, Käse vom Heide-Schaf, eingelegte Köstlichkeiten von Ruttner...und Frisches aus der Region natürlich. Wer Glück hat, kann im Go-in schon mal bei angenehmer Life-Musik abhängen...

Tavernen-Flair

Kaum ist man beim Kreisverkehr auf die Uferstrasse des Sees getroffen, umfängt einen plötzlich südliches Urlaubs-Flair mit einer lebhaften kleinen Lokal-Szene. Gleich an der Ecke liegt Stefan's Corner mit einem lauschigen Gastgarten, wo sich Istvan Horvath mit ungarischem Charme und fürsorglicher Aufmerksamkeit seiner Gäste annimmt.

Selbstverständlich muss man hier eine stilecht servierte echt ungarische Kesselgulaschsuppe probieren. Und ebenso selbstverständlich wird hier auch der österreichischen Eßkultur die Referenz erwiesen: der Zwiebelrostbraten kommt mit einem ansehnlichen Berg von krossem Zwiebel und delikaten Bratkartoffeln und zählt zu den Favoriten der treuen Stammgäste.

Cocktails mit Stil

Gleich gegenüber, im Papillon, lassen sich in angenehmstem Urlaubs-Ambiente die schönsten Cocktails zelebrieren - und sie sind nicht nur schön, sondern auch gesund.

Selbst Menschen, die aufgrund ihres Alters, ihrer sportlichen Ambitionen oder schlicht und einfach dem Führerschein zuliebe vom Alkohol Abstand nehmen, müssen hier auf nichts verzichten - denn: hinter der Theke herrscht Kreativität und ein ausgeprägter Sinn für Ästhetik und Genuss. Keinesfalls versäumen sollte man die beiden – alkoholfreien! - Eigenkreationen "Papillon-Limo" und "Zicksee-Limo", die nicht außerordentlich dekorativ aussehen, sondern auch erfrischend-fruchtig schmecken. Jeder für sich eine Freude für das Auge und den Gaumen.

Wer sich einen Cocktail mit Hochprozentigem gönnen will: der "Vodoo" ist eine Sünde wert...

Genuss mit Aussicht

Mit traumhafter Aussicht sitzt man nebenan im Gasthaus Seeblick zu Tisch, wo Luzi Skerlan Regie führt und pannonisch-österreichische Küche mit hoher Qualität und Konstanz auf den Tisch bringt.

Ein Hochgenuss ist die selbstgemachte delikate Chilisauce des Hauses, die zu den pannonischen Gerichten - etwa dem fein gewürzten Zigeunerspieß mit knusprigen Pommes - ein Muss ist. Salat und Garnitur sind so knackfrisch wie eben gepflückt.

Wenn Luzi im Herbst ihre berühmten gebratenen Enten oder Gänse ankündigt, ist Eile bei der Reservierung geboten – ihre ortsansässigen Fans wissen, was gut ist….

Ein Aufenthalt in der Region wäre kulinarisch nicht komplett ohne die Verkostung der berühmten Somlauer Nockerl, die im "Seeblick" in erstklassiger Qualität und mit einem Alkoholgehalt serviert werden, der keinen Führerscheinentzug zur Folge hat (was nicht bei allen Rezepturen dieses Nationalgerichts gewährleistet ist).

Tipp: von der Terrasse aus den Sonnenuntergang am See bei einem Glas Aperol Spritz genießen zählt zu den Erlebnissen, die man daheim an kalten Novemberabenden gerne wieder hervorkramt...

Richtig deftig

In Richtung Campingplatz gelangt man zum "Seerestaurant Zicksee", wo in freundlich-uriger Stimmung gut und herzhaft gespeist wird. Die pikant gewürzten Spareribs sind mit Könnerschaft gebraten - so mürb, dass das Fleisch sich von selbst vom Knochen löst. Dazu gibt es hausgemachte Chili- und Knoblauchsauce und richtig leckere Bratkartoffeln.

Wenn es magentechnisch irgendwie machbar ist, sollte man sich danach die zweite große Dessert-Spezialität der Region gönnen, die hier mit einer ausgezeichneten hausgemachten Nussfülle serviert wird: die Gundelpalatschinken!

Reiter-Oase

Links in Richtung See findet sich beim Seehotel die erste Pizzeria, die im Seewinkel eröffnet wurde. Hier wartet man mit einem perfekten selbstgemachten Pizzateig und g’schmackigen pikanten Belägen auf. Eine stilechte Hommage an das Pferd ist das leckere Pizza-Hufeisen, das Pferdefreunde hier mit oder ohne Füllung genießen können. Alle Pizzen können im Thermo-Karton mitgenommen werden.

Besonders für Reiter ist die Pizzeria eine sehr beliebte Anlaufstelle: hier wird nämlich nicht nur der Reiter, sondern auch das Ross gelabt, das gleich nebenan auf einer geräumigen Koppel entspannen kann. Wer sich die leckeren Kalorien gleich wieder abarbeiten will, kann vor Ort eine Runde Bowling absolvieren.

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